Finale!

26Mai2013

Nach Whangarei haben wir uns einige Tage im huebschen Ort Paihia niedergelassen. Von dort aus wollten wir bis ganz in den Norden, ans Cape Reinga, doch wir hatten kein Auto und genauso erging es vielen anderen Leuten im Hostel. Da haben wir uns zusammengeschlossen und insgesamt zu 8 einen Van gemietet. Es war sehr cool, mit der etwas groesseren Gruppe unterwegs zu sein und das Cape, die Giant Dunes (sieht wirklich aus wie in der Wueste, nur das man 5 Minuten vorher noch von Guen umgeben war) und der 90Mile Beach waren die lange Fahr allemal wert!

Waehrend wir die meisten Tage im warmen Norden (klingt komisch, was?) nicht so aktiv waren, haben wir an einem Tag noch einen Bootstrip zwischen den Inseln des Bay of Islands gemacht bis zu dem Felsen "Hole in the Rock" und dabei sogar ein paar Delfine gesichtet.

Nach unserer Zeit im recht duenn besiedelten Northland gings nochmal ab ins Grossstadtleben, Auckland stand auf dem Programm. Waehrend es uns bei unserer Ankunft dort nicht so gefallen hatte, hatten wir dieses Mal eine Menge Spass, vermutlich weil wir uns jetzt besser auskennen und wissen, was man wo machen kann.

Seit 2 Tagen wohnen wir wieder bei Werner&Silke auf Waiheke Island, wir sozusagend ganz zu den Urspruengen unserer Reise zurueck gekehrt. Hier fuehlen wir uns nach wie vor richtig wohl, was unter anderem daran liegt, dass die 2 uns sehr verwoehnen. Besonders lustig war, als uns Werner mit dem Motorboot mit aufs Meer genommen hat und wir ueber die Wellen geschanzt sind. Am Ende waren wir pitschnass, aber hatten eine Riesenfreude!

Apropos Freude: Wir freuen uns total, euch alle in Deutschland ganz ganz bald wiederzusehen und sind schon ein bisschen aufgeregt. Unser Flug geht schon morgen (heute Nacht  verbringen wir schon am Airport) und am Mittwoch Abend kommen wir in Frankfurt an, somit handelt es sich hierbei auch um den letzten neuseelandgeschriebenen Blogeintrag.

Wir hoffen ihr freut euch genauso wie wir, in wenigen Tage ist es so weit. Bis dann!:))

Nebelberg, schoene Straende, Gluehwuermchenhoehlen und Landleben

15Mai2013

Von Napier aus ging es nach Taupo, wo eine Freundin von uns einen Couch Surfing Kontakt hatte. Am Abend vorher haben wir Terence, einen super netten, schon etwas aelteren Maori angeschrieben, ob wir fuer ein paar Naechte vorbeikommen koennen und er meinte "na klar". Als wir in seinem Haus ankamen hat er uns gleich die Schluessel in die Hand gedrueckt und meinte wir sollen nicht nach allem fragen, sondern uns einfach wie zu Hause fuehlen. Richtig cool! Da wir ja nichts fuer die Unterkunft gezahlt haben, haben wir zumindest immer das Kochen uebernommen.

Von Taupo aus sind wir zum Tongariro National Park gefahren, um einen Walk zumachen. Die Aussicht vom Berg (der fuer den Herr der Ringe Film als Schicksalsberg verwendet wurde) soll wohl sehr schoen sein, als wir dort waren, war aber alles von Wolken verschleiert und wir mussten aufpassen, nicht wider heruntergeweht zu werden... also abenteuerlich war das auf jeden Fall! Entspannter war dann der Ausflug zu den Hot Springs, in denen man bei jedem Wetter baden kann, da das Wasser durch geothermische Aktivitaet immer warm bis heiss ist.

Nach 3 Tagen in einem richtigen Haus sind wir weitergezogen und haben wieder in Hostels gewohnt. Zusammen mit unserer Freundin Lina haben wir von dem Ort Tauranga aus die Halbinsel Coromandel bereist, dort ist es wirklich schoen und wir Maedels hatten viel Spass!

Weiter im Norden, bei Whangarei macht unsere Freundin Anna gerade ein High School Jahr. Zusammen mit Vale haben wir sie und ihre Gastfamilie besucht und durften fuer 2 Tage auf deren Farm leben, die mitten auf dem Land liegt und nur bedingt mit Strom versorgt ist. Die Badewanne beispielsweise steht im Garten und wir von einem Holzofen beheizt - vielleicht etwas aufwaendig, dafuer ist Nachtbaden untern Sternenhimmel moeglich. Waehrend unseres Aufenthalts konnten wir auch fuer 1 Tag mit in Annas Schule kommen - schon witzig, nach 1 Jahr Pause wieder auf dem Schulhof zu stehen! Es war ziemlich interessant, mal das neuseelaendische Schulsysthem kennenzulernen - ein Erlebnis, das wohl die wenigsten Backpacker machen!

In Whangarei haben wir ausserdem noch die Abbey Caves besichtig. Der Einstiegt in die dunkle Hoele ueber glitschige Steine und Baeche war ein bisschen Gruselig, das Abenteuer wurde dann aber mit dem Anblick vieler kleiner leuchtender Gluehwuermchen im Inneren an der Hoehlendecke belohnt.

Zurueck auf die Nordinsel

04Mai2013

Mit der Faehre sind wir zurueck auf die Nordinsel geschippert und waren wieder in unserer Lieblingsstadt Wellington. Dort haben wir einen Ausflug zum Cape Palliser mit ganz vielen Seehunden gemacht und viele Freunde wiedergetroffen.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts sind wir ganz frueh morgens auf den Mt. Victoria gestiegen und haben uns erst die ganzen Stadtlichter und dann den Sonnenaufgang angesehen - ein schoener Abschied von Wellington!

Weiter gings nach Napier, die Stadt des Art Decos. Auf dem Weg kamen wir am Mt. Tamata Peak vorbei und konnten die Sonne wieder untergehen sehen. Von 2 Kiwis, die wir in Wellington kennengelernt hatten, haben wir uns am naechsten Tag noch die Stadt zeigen lassen.

Durch den Wilden Westen

30April2013

Nach einer wunderbaren Zeit in Queenstown hat uns das Reisefieber wieder gepackt und ab gings mit dem Auto (namens Emma) die Westcoast entlang. Zusammen mit Gerry, unserem Freund aus Queenstown mit dem Lari schon in Dunedin war, sassen wir 4 Tage lang eingequetscht zwischen Gepaeckbergen.

Tag eins ging es ueber Wanaka zu den Thunder Creek Falls bis hin nach Haast. Dort wurden wir freudig von den Sandflies empfangen, fuer die die Westcoast beruehmt beruechtigt ist.

Tag zwei sind wir gleich zu zwei Gletschern gewandert, dem Fox und Franz Josef Glacier. Das Besondere an den Gletschern ist, dass sie im Regenwald liegen. Is ja irre! :)

Tag drei fuehrte uns zu den Punaikiki oder auch Pfannkuchenfelsen.

Tag vier sind wir wieder in Nelson angekommen, wo wir unsere letzten Tage auf der Suedinsel verbracht haben.

Roadtrip statt Arbeit!

15April2013

Vor 1 Woche hatte ich meinen letzten Arbeitstag im Hotel (yippie!) und es war endlich mal wieder Zeit zu Reisen.

Mit einem Kumpel hier aus Queenstown und seinem Auto bin ich bis zum suedlichsten Punkt der Insel gefahren, dann die Cadlins, also die Kueste lang, bis zur Studentenstadt Dunedin, ins weisse Oamaru und wieder zurueck nach Queenstown. Geschlafen haben wir mal im Hostel und mal irgendwo im Nirgendwo im Auto. Das war zwar nicht immer sehr bequem, aber auf jeden Fall lustig und vor allem gabs ganz ganz viele schoene Dinge zu sehen.

Hier der Wochentrip in Bildern:

Zuerst waren wir am Milford Sound,. wo ich ja schonmal war, aber es gab immer noch neue Sachen zu entdecken und bestaunen.

    

2 Tage sind wir die Cadlins abgefahren und haben einfach ueberall Halt gemacht, wo es schoen aussah!

Dunedin gafaellt mir als Stadt richtig gut, im Gegensatz zum Rest von Neuseeland gibt es auch viele alte Gebaeude. Ausserdem gibt es die steilste Strasse der Welt, eine landschaftlich sehr ansprechende Halbinsel, eine Bierfabrik und ein Stadion, in dem ich mein 1. Rugbyspiel gesehen habe, auch ein Erlebnis fuer sich!

Oamaru ist ein wunderschoener Ort, fast komplett aus einem bestimmten weissen Stein erbaut. Auf dem Weg sind wir an den Moaraki Boulders (der Legende nach versteinerte Kartoffeln, haha) vorbeigekommen.

Ich hoffe ihr hattet Spass beim Lesen!:) Eure Larissa

Ostergruesse

26März2013

Hallihallo,

ein Weilchen ist es schon her, das wir das letzte mal gebloggt haben, deswegen gibt es jetzt hier ganz viele Bilder und einen kleinen Bericht von dem, was wir hier in Queenstown so die letzte Zeit neben der Arbeit gemacht haben.

Ganz schoen aufregend war zum Beispiel der Skydive von Larissa (ist auf jeden Fall an alle weiterzuempfehlen!!)

Lea hat es dagegen nicht in den Himmel, sondern auf den Queenstown Lake gezogen. Mit dem Partyboot und den Arbeitskollegen ergab das einen sehr spassigen Abend:

 

Doch nicht nur in Queenstown selbst gibt es Schoenes zu tun, also sind wir zusammen mit 2 Maedels, die wir in Blenheim kennengelernt und hier wieder getroffen haben, zum Milford Sound gefahren. Schon auf der Strecke gab es tolle Aussichten zu bestaunen und als wir dann mit dem Schiff in den Fjord hineingefahren sind, konnten wir die Kamera gar nicht mehr aus der Hand legen. Seht selbst!:)

Im englisch-sprachigen Raum wird immer der irlaendische Feiertag "St. Patrick's Day" gross gefeiert und natuerlich waren wir da auch am Start. Gruene Kleidung, wie man sie an dem Tag traegt hatten wir zwar nicht im Gepaeck, doch waerend des Abends konnten wir ein paar nette Accessoires in der Farbe auftreiben.

Anlass zum Feiern waren ausserdem unsere Geburtstage, die wir mit den ganzen Leuten hier verbracht haben. An dieser Stelle nochmal ein grosses Dankeschoen fuer alle Glueckwuensche, wir haben uns sehr gefreut!!

Jetzt wuenschen wir allen schonmal frohe Ostern und einen schoenen Fruehling!

Queenstown!!!

16Feb2013

So, seit mehr als 2 Wochen sind wir nun in Queenstown und es gefaellt uns sehr! Das Zentrum besteht eigentlich nur aus Bars, Clubs und Restaurants - der perfekte Ort zum abends weggehn. Ausserdem ist die Stadt superschoen gelegen, umgeben von einem grossen See und malerischen Bergen. Wir haben einige nette Leute kennengelernt, mit denen wir viel zusammen machen und ausserdem treffen wir hier staendig Bekannte aus anderen Orten - Neuseeland ist eben ganz schoen klein!

Gestern waren wir ausserdem in der Eisbar, da ist es wirklich kalt und wir konnten kurz nachfuehlen, wie es zur Zeit so in Deutschland sein wird...

Bekannt ist Queenstown vor allem fuer die zahlreichen Aktivitaeten a la Bungy Jumping und Sky Diving, das haben wir (noch) nicht gemacht, dafuer waren wir schon bei "Fergburger", die Teile sind riesig und super lecker.

Natuerlich wird hier aber nicht nur gefeiert: Wir haben uns ins Zeug gelegt, Lebenslaeufe verteilt und beide einen Hoteljob an Land gezogen, das heisst putzen, Betten machen und weiteres in Luxuszimmern. Dabei haben wir auch schon so wichtige Dinge gelernt, wie das Klopapier schoen zu falten, hier der Beweis:

Noch ist nicht klar, wie lange wir hier bleiben, es wird aber noch ein Weilchen sein, da wir ja mit den Jobs gerade erst angefangen haben und wir die Gelegenheit nutzen, um unser Reise-Budged aufzustocken ;)

Liebe Gruesse an alle!

Blaupause und Wiedervereinigung

31Jan2013

Nach Christchurch war ich (Larissa) noch in Tekapo und beim Mountcook und was einem dort als erstes auffaellt: alles ist unglaublich blau - egal ob Himmel oder Gletschersee. Die Tage war ich dann mal sportlich aktiv und bin die Berge dort hoch und runter gerannt, hier die Bilder:

Lea hat derweil fertig Kirschen geplueckt und so hat es sich ergeben, dass wir jetzt wieder zusammen in Queenstown sind. Die Alleinreise-Erfahrung war zwar kurz, aber auch gut und jetzt freuen wir uns, wieder gemeinsam umherzutingeln!:)

Eine Stadt steht auf

31Jan2013

Und hier kommt gleich noch ein 2. Blogeintrag hinterher!:)

Kurz nacheinander waren wir beide in Christchurch. Natuerlich sieht man dieser Stadt an, dass sie vor nicht so langer Zeit ein schlimmes Erdbeben erlebt hat: Viele Geschaefte sind geschlossen und Strassen gesperrt. Es ist wirklich einfach, sich hier zu verlaufen!

Und natuerlich sind ueberall Baustellen. Das ist vielleicht nicht sehr huebsch fuer das Stadtbild, zeigt aber, dass sich die Leute hier wirklich bemuehen die Stadt wieder aufzubauen. Dabei entstehen auch so tolle Sachen wie die Container-Mall, also ein ganzes Vietel gebaut aus vielfaeltig angemalten Containern. Ausserdem werden die freien Flaechen oft fuer Kunst in Form von Graffitis oder kleinen Installationen genutzt. Statt Restaurants findet man in Christchurch lauter kleine Wohnwaegen oder ebenfalls Container, in denen Kaffee verkauft wird, alles sehr kreativ. Es ist schoen zu sehen, dass es viele Menschen gibt, die die Stadt nicht aufgegeben haben und ganz viel Energie dafuer verwenden, sie neu aufzubauen.

Besonderes Glueck hatten wir damit, das wir waehrend dem Buskers-Festival hier waren. Aus ganz Neuseeland und auch anderen Ecken der Welt kommen da Strassenkuenstler nach Christchurch und geben ihre Vorfuehrungen umsonst oder gegen Spenden, es herrscht also ein buntes Treiben hier...

PS: Ein Erdbeben haben wir hier unten uebrigens bisher noch gar nicht mitbekommen!:)

Atlantis und getrennte Wege

31Jan2013

Nachdem wir die Vinyard-Arbeit beendet haben, gings weiter nach Kaikoura. Das ist ein richtig netter Kuestenort mit einer tollen Unterwasserwelt. Noch gemeinsam haben wir einen Ausflug gemacht, bei dem wir jede Menge Seehunde getroffen haben.

Dann hiess es vorerst Abschied nehmen: Lea ist jetzt weiter im Sueden, in Otago, Kirschen pfluecken, ich dagegen (Larissa) reise noch ein bisschen herum. Wir wissen noch nicht, wie lange wir getrennt reisen, jedenfalls ist es fuer uns beide eine spannende Erfahrung, so ganz auf eigene Faust unterwegs zu sein.

Ein besonders tolles Erlebnis war das Dolphin Watching. Dafuer ging es ganz frueh am Morgen mit dem Boot los aufs Meer und zu sehen gab es einen tollen Sonnenaufgang und natuerlich Delphine. Die Tiere sind sehr verspielt und machen viele Spruenge und Saltos, ein bisschen davon konnte ich mit der Kamera festhalten, hier die Bilder:

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