Nebelberg, schoene Straende, Gluehwuermchenhoehlen und Landleben
15Mai2013
Von Napier aus ging es nach Taupo, wo eine Freundin von uns einen Couch Surfing Kontakt hatte. Am Abend vorher haben wir Terence, einen super netten, schon etwas aelteren Maori angeschrieben, ob wir fuer ein paar Naechte vorbeikommen koennen und er meinte "na klar". Als wir in seinem Haus ankamen hat er uns gleich die Schluessel in die Hand gedrueckt und meinte wir sollen nicht nach allem fragen, sondern uns einfach wie zu Hause fuehlen. Richtig cool! Da wir ja nichts fuer die Unterkunft gezahlt haben, haben wir zumindest immer das Kochen uebernommen.
Von Taupo aus sind wir zum Tongariro National Park gefahren, um einen Walk zumachen. Die Aussicht vom Berg (der fuer den Herr der Ringe Film als Schicksalsberg verwendet wurde) soll wohl sehr schoen sein, als wir dort waren, war aber alles von Wolken verschleiert und wir mussten aufpassen, nicht wider heruntergeweht zu werden... also abenteuerlich war das auf jeden Fall! Entspannter war dann der Ausflug zu den Hot Springs, in denen man bei jedem Wetter baden kann, da das Wasser durch geothermische Aktivitaet immer warm bis heiss ist.
Nach 3 Tagen in einem richtigen Haus sind wir weitergezogen und haben wieder in Hostels gewohnt. Zusammen mit unserer Freundin Lina haben wir von dem Ort Tauranga aus die Halbinsel Coromandel bereist, dort ist es wirklich schoen und wir Maedels hatten viel Spass!
Weiter im Norden, bei Whangarei macht unsere Freundin Anna gerade ein High School Jahr. Zusammen mit Vale haben wir sie und ihre Gastfamilie besucht und durften fuer 2 Tage auf deren Farm leben, die mitten auf dem Land liegt und nur bedingt mit Strom versorgt ist. Die Badewanne beispielsweise steht im Garten und wir von einem Holzofen beheizt - vielleicht etwas aufwaendig, dafuer ist Nachtbaden untern Sternenhimmel moeglich. Waehrend unseres Aufenthalts konnten wir auch fuer 1 Tag mit in Annas Schule kommen - schon witzig, nach 1 Jahr Pause wieder auf dem Schulhof zu stehen! Es war ziemlich interessant, mal das neuseelaendische Schulsysthem kennenzulernen - ein Erlebnis, das wohl die wenigsten Backpacker machen!
In Whangarei haben wir ausserdem noch die Abbey Caves besichtig. Der Einstiegt in die dunkle Hoele ueber glitschige Steine und Baeche war ein bisschen Gruselig, das Abenteuer wurde dann aber mit dem Anblick vieler kleiner leuchtender Gluehwuermchen im Inneren an der Hoehlendecke belohnt.






















































































